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Klimakrise

Die Klimakrise und der rasante Verlust der Artenvielfalt auf unserem Planeten sind die größten Krisen unserer Zeit. Seit der industriellen Revolution hat vor allem der globale Norden Unmengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre ausgestoßen, die jetzt den menschengemachten Klimawandel zur Folge haben. Diese Erderhitzung hat gravierende Folgen für uns und unseren Planeten und verstärkt bestehende soziale und globale Ungerechtigkeiten. Deshalb setzt sich die BUNDjugend Bayern gemeinsam mit vielen anderen Organisationen für Klimagerechtigkeit ein.

Erderwärmung & ihre Folgen: bekannt seit mehr als 100 Jahren und Politiker*innen handeln nicht

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es Belege in der Wissenschaft, dass der Ausstoß von Treibhausgasen zu einer Erwärmung der Erde führt. Wenn sich unsere Erde zu sehr erwärmt, werden große Teile des Planeten unbewohnbar und ein gutes Leben für zukünftige Generationen wäre nicht gesichert. Obwohl all dies schon so lange bekannt ist, handelt die Politik nicht, um die Klimakrise in ausreichender Form zu bekämpfen.

Wir stehen für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten ein!

Wir stehen für unsere Zukunft und die Zukunft folgender Generationen ein und fordern die Politik auf, die Erwärmung des Planeten auf unter 1,5°C zu begrenzen. Denn eine Erderhitzung über dieses Maß hinaus hätte unabsehbare Folgen und bedroht die Lebensgrundlage und das gute Leben für alle auf der Erde.

Aber die Klimakrise betrifft nicht nur zukünftige Generationen, und sie betrifft auch nicht alle Menschen gleichermaßen. Denn schon heute haben vor allem jene Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, mit den größten Folgen zu kämpfen. Dürren, Überschwemmungen und andere Extreme bedrohen heute schon die Lebensgrundlagen von Menschen im globalen Süden. Sie tragen die Lasten für unser Leben im Überfluss. Der Klimawandel verstärkt damit direkt bestehende globale und post-koloniale Ungerechtigkeit. Auch hier in Deutschland sind Menschen, die soziale Ungerechtigkeit erfahren, oft besonders von den Folgen des Klimawandels bedroht.

Deswegen ist es uns besonders wichtig zu fragen:

  • Wer trägt in besonderem Maße zur Klimakrise bei, und wer leidet am stärksten unter den Folgen?
  • Wie können wir die Stimmen jener Menschen hörbar machen, die bislang zu wenig gehört werden, wenn es um die Klimakrise geht?
  • Wie können wir eine Klimabewegung schaffen, in der sich alle wohlfühlen, die alle mitdenkt, und nicht bestehende Ungerechtigkeiten fortsetzt?
  • Wie können wir die Kämpfe jener Menschen unterstützen, die an vorderster Front für den Erhalt ihrer Lebensgrundlagen und für eine klimagerechte Welt einstehen?

Wir verstehen unseren Einsatz für Klimagerechtigkeit als Teil einer globalen Bewegung: für ein gutes Leben für alle!

Und wie stoppen wir die Klimakrise?

Wir brauchen eine Mobilitätswende, eine Energiewende, einen Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft und wachstumsunabhängigen Wohlstand. Damit diese Veränderungen passieren, muss die Politik Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer sich die Wirtschaft klimagerecht umbauen kann und die Gesellschaft nachhaltig und sozial gerechter wird. Das ist keine einfache Aufgabe, aber es ist notwendig, dass sie schnell und entschieden angegangen wird. So wie bisher darf und kann es nicht weitergehen. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder Forderungen an die Politik gestellt. Hier haben wir ein paar davon verlinkt:

Was die BUNDjugend Bayern tut

Um gehört zu werden, waren wir auf Demonstrationen dabei, haben eigene bunte und kreative Aktionen auf die Beine gestellt und mit Politiker*innen direkt gesprochen. Die Bundestagswahl 2021 haben wir gemeinsam mit der ganzen Klimagerechtigkeitsbewegung zur Klimawahl gemacht.

Aber es reicht noch nicht! Wir werden uns weiter für Klimaschutz und -gerechtigkeit einsetzen, und freuen uns wenn du und ihr dabei seid, zum Beispiel in unserem Arbeitskreis Klimakrise.