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Lösungen zur JBN Naturtagebuch Postkarte

Der Angangsbuchstabe des Tieres mit der Nummer 1:

Das gesucht Tier ist ein Vogel. Das hast du sicherlich erkannt. Aber welcher Vogel könnte es sein? Die schwarze Kappe des männlichen Tieres, das auf der Postkarte abgebildet ist, erinnert an die (frühere) Kopfbedeckung von Männern in Klöstern. Wie werden diese Männer genannt? Das ist der Erste Teil des Namens dieses Vogels.

Weibliches Tier

Männliches Tier

Steckbrief zum gesuchten Tier:

Aussehen:

Männliche und weibliche Tiere sehen bei diesem Vogel unterschiedlich aus. Das Männchen hat eine graubraune Oberseite, dunkle Augen, einen dunklen spitzen Schnabel, die Unterseite ist hellgrau, das Gesicht und die Kehle sind grau und das Gefieder am Oberkopf (Kopfplatte) ist schwarz. Beim Weibchen ist die Kopfplatte rotbraun. Mit einer Größe von ca. 14 cm und einer Flügelspannweite von 23 cm ist der Vogel so groß wie unser Haussperling/Spatz.

Vorkommen:

Sie gehören zur Familie der Grasmücken und sind Zugvögel. Ihr Vorkommen erstreckt sich über Europa, Asien und Afrika. Bei uns findet man sie häufig in Hecken von Auenlandschaften, in Gärten oder Parks.

Nahrung:

Die Nahrung besteht aus Insekten, Larven, Würmern, Spinnen, Früchten, Beeren (Holunderbeeren, Kirschen) und Nektar. Der Vogel kommt auch im Garten an Futterstellen.

Feinde:

Leider ist Feind Nr. 1 das menschliche Eingreifen in seinen Lebensraum. Beispielsweise durch das Ausbringen von Pestiziden in der Landwirtschaft schwindet die Anzahl und Vielfalt von Insekten und Pflanzen, welche die Nahrungsgrundlage bieten. Natürliche Feinde sind der Falke, Habicht und Marder.

Fortpflanzung:

Im Februar hört man das Männchen bei seiner Balz rufen und singen. Der Warnruf ist ein scharfes tze. Der Lockruf ist ein tack, tack oder täck, täck. Etwa so als ob man zwei Kieselsteine aufeinander schlägt. Der Gesang fängt leise abwechslungsreich und zwitschernd an, dann wird er immer lauter.

Wenn die Männchen aus ihrem Winterquartier zurückgekommen sind, fangen sie sofort mit dem Nestbau an und singen zwischendurch was das Zeug hält, um die Weibchen anzulocken. Hat sich ein Paar gefunden wird das Nest, das sich im Unterholz befindet, fertig gebaut. Das ist zwischen April und Mai. Das Nest besteht aus Grashalmen, Wurzeln und Tierhaaren. Das Vogelweibchen legt 3-5 Eier.

Wissenschaftliche und deutsche Bezeichnung (Lösungswort Nr. 1):

Sylvia atricapilla Sylviidae = Mönchsgrasmücke

Da viele Arten in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen vorkommen, werden lateinische Namen verwendet, um die Pflanze überall auf der Welt eindeutig zuzuordnen.


Der Angangsbuchstabe der Pflanze mit der Nummer 2:

Gesucht ist eine Pflanze, deren Fruchtstand an ein stacheliges Tier erinnert, dass sich einrollen kann und so vor Feinden geschützt ist und häufig im Herbst in den Gärten auftaucht. Das ist der erste Teil des zusammengesetzten Wortes. Der zweite Wortteil ist auch ein Metallteil im Zylinder des Motors das sich auf und ab bewegt und das Herzstück des Motors bildet. Vielleicht kennst du jetzt schon das Lösungswort Nummer 2.

Bild unserer gesuchen Pflanze

Weibliche und männliche Teile der Pflanze

Steckbrief zur gesuchten Pflanze

Aussehen:

Die krautige Pflanze hat lange, grasartige ca. 1cm breiten Blätter mit parallelen Rändern und besteht aus einem schwammartig zusammendrückbaren Gewebe. Die Blätter sind nach außen kantig vorgewölbt und innen flach, so dass sich im Querschnitt ein Dreieck ergibt. Die grasartigen Hochblätter umgeben den Blütenstand. Die Pflanze ist einhäusig, getrennt geschlechtlich, d.h. männlicher und weiblicher Teil sind an einer Pflanze aber nicht an einer Blüte.

Die stachligen weiblichen Kugelfrüchte sind größer als die männlichen und im unteren Teil des Blütenstands. Die männlichen sind weiter oben angeordnet und weisen keine Stacheln auf. Sie sind erbsengroß.

Die männliche Blüte ist gelblich und die weibliche weiß. Die kugelförmige, schnäbelige, stachelige Frucht hält sich bei mildem Wetter bis zum Winter. Die meisten Arten erlangen eine Höhe von 20 bis 70 Zentimetern, manche Arten erreichen eine Höhe von einem bis eineinhalb Metern.

Vorkommen:

Die Pflanze wächst in der Flach- und Feuchtzone von Tümpeln, schlammgrundigen Gewässern (Seen, Flüsse, Teiche) oder dauerüberfluteten Gebieten wie Sümpfen und Mooren. Die meisten Arten sind in gemäßigten bis arktischen Zonen der Nordhalbkugel zu finden. Mit ihren unterirdischen, kriechenden Rizomen (unterirdische, horizontal wachsende Sprosse) wachsen sie zum Teil völlig untergetaucht oder mit Schwimmblättern und Blütenständen flutend an der Wasseroberfläche.

Rückzugsort für Lebewesen / Nutzen:

Der Igelkolben bietet einen idealen Rückzugsort für Kleinlebewesen, da seine Rhizome (unterirdische Wurzeln) ein dichtes Röhricht bilden. Er trägt auch zum Reinhalten von Gewässern bei. Die Rhizome halten Schlamm und sedimentierten Mulm (Humusboden aus verfaultem und zu Pulver zerfallenem Holz) am Boden zurück. Sie nehmen Schadstoffe aus dem Wasser auf und bauen diese ab. In früheren Zeiten fanden die Blätter auch ihre Verwendung als Material für Körbe.

Botanische und deutsche Bezeichnung (Lösungswort Nr. 2):

Sparganium erectum Typhaceae = Igelkolben

Da viele Arten in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen vorkommen, werden lateinische Namen verwendet, um die Pflanze überall auf der Welt eindeutig zuzuordnen.


Der Angangsbuchstabe des Tieres mit der Nummer 3:

Das Tier wird auch Wassernadel genannt und gehört zu den Skorpionswanzen.
Übrigens, der Stich verursacht beim Menschen ähnliche Schmerzen wie ein Wespenstich. Also aufpassen, wenn Du eine Wasserwanze auf der Hand hältst. Viel besser: im Wasser beobachten!

Unser gesuchtes Tier

Steckbrief zum gesuchten Tier

Aussehen:

Sie erreichen ohne ihr etwa 20 Millimeter langes Atemrohr eine Körperlänge von 30 bis 35 Millimetern. Ihr Körperbau ist im Gegensatz zum Wasserskorpion sehr grazil. Ihr gelblich-brauner Körper ist sehr schlank, sie haben lange dünne Beine und die nach vorne gerichteten Fangbeine sind ebenso dünn. Sie können durch Schwimmhaare ausgezeichnet schwimmen und können durch voll ausgebildete Flügel vor allem in der Mittagshitze sehr gut fliegen. Stabwanzen werden höchstens zwei Jahre alt.

Vorkommen:

Die Tiere kommen in Mitteleuropa überall vor, sind aber deutlich seltener als Wasserskorpione. Damit sie sich richtig wohl fühlt, sollte das Gewässer nicht zu flach sein und am Ufer sowie im Wasser sollten viele Pflanzen wachsen.

Fortpflanzung:

Die Weibchen stechen ihre Eier unter Wasser in Pflanzenmaterial, vor allem in die Stängel von Wasserpflanzen ein. Dabei werden meist Reihen von bis zu 10 Stück gelegt. Die Eier besitzen zwei Atemfortsätze durch die sie atmen. Ihre Entwicklung bis zum erwachsenen Tier dauert ca. zwei Monate.

Nahrung:

Die Tiere ernähren sich räuberisch von einer Vielzahl verschiedener Kleintiere. Sie fressen größere, wehrhafte Tiere wie Rückenschwimmer und auch größere Wasserkäfer, als auch sehr kleine Tiere wie etwa Wasserflöhe und Stechmückenlarven. Sie lauern ihrer Beute bewegungslos unter Wasser auf und atmen dabei durch ihr Atemrohr, dass an die Wasseroberfläche grenzt.
Ihr natürlicher Feind ist die Erzwespe deren Larven sich parasitisch von den Eiern der Tiere ernähren.

Wissenschaftliche und deutsche Bezeichnung (Lösungswort Nr. 3):

Ranatra linearis Nepidae = Stabwanze

Da viele Arten in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen vorkommen, werden lateinische Namen verwendet, um die Pflanze überall auf der Welt eindeutig zuzuordnen.


Der Angangsbuchstabe des Tieres mit der Nummer 4:

Das Tier verändert im Jahresverlauf sein Aussehen. Das auf der Postkarte abgebildete Tier ist das Männchen in der „Wassertracht“. Die folgenden Bilder stellt das Tier in der Landtracht dar.

Bild von unserem gesuchten Tier

Und hier noch ein Bild von einem Freund unseres Tieres

Steckbrief zum gesuchten Tier

Aussehen:

Er ist in Deutschland die häufigste Art und fast überall verbreitet und gehört zu den Amphibien. Er ist bräunlich gefärbt und hat einer Länge von bis zu elf Zentimetern. In der Landtracht und in der Wassertracht haben die Männchen einen hohen und stark gewellten Kamm (Siehe Fortpflanzung).

Sie sind wechselwarme Tiere, d.h. sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren und verfallen während der kalten Jahreszeiten in eine Winterstarre und werden mit steigenden Temperaturen wieder beweglicher.

Vorkommen:

In Deutschland ist er die häufigste seiner Art und fast überall verbreitet. Als Laichgewässer nutzen sie alle Arten stehender Gewässer, sowie langsam fließende Gräben. Bevorzugt besiedelt werden besonnte und wasserpflanzenreiche Gewässer.

Fortpflanzung:

Wenn sie im Frühjahr vom Land in Teiche und Tümpel wandern, um sich dort fortzupflanzen, legen sie ihre "Wassertracht" an. Die Männchen sehen plötzlich aus wie Mini-Drachen. Sie bekommen einen hohen gewellten Kamm, der über den ganzen Rücken bis zum Schwanzende verläuft. Ihr Bauch und der untere Schwanzsaum färben sich knall-orange, über dem Streifen auf dem Schwanz verläuft zusätzlich ein silbrig-blauer Streifen und der ganze Körper ist mit großen dunklen Flecken überzogen.

 

Zwischen März und Mai legen die Weibchen in den von der Sonne beschienenen, warmen Laichgewässern bis zu 300 Eier ab, die sie an gefallenes Laub oder Wasserpflanzen befestigen.

Nahrung:

An Land fressen sie Würmer, Schnecken und kleine Insekten. Im Wasser ernähren sie sich von Wasserflöhen, kleine Krebse, Libellenlarven, aber auch den Eiern und Larven anderer Amphibien.

Gefährdung:

Die Zerstörung oder Beeinträchtigung von Kleingewässern durch Zuschüttung oder Eintrag von Müll, Dünger und Umweltgiften gefährden unser Tier. Insbesondere während den Wanderungen, etwa vom Winterquartier zum Laichgewässer, erfahren diese Tiere und andere Amphibien häufig Verluste durch den Straßenverkehr. Natürliche Feinde sind Storch, Reiher, Libellenlarven, Fische.

Wissenschaftliche und deutsche Bezeichnung (Lösungswort Nr. 4):

Lissotriton vulgaris Salamandridae = Teichmolch

Da viele Arten in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen vorkommen, werden lateinische Namen verwendet, um die Pflanze überall auf der Welt eindeutig zuzuordnen.