Unser Antrag im BJR

24.03.2021 – Und weitere Zusammenarbeit mit den Jungbauern

Auf der 157. BJR-Vollversammlung, die am 20.03.2021 online stattgefunden hat, wurde nach langen, konstruktiven Diskussionen der Antrag „Klima- und Umweltschutz sind systemrelevant“ beschlossen. Aus den Debatten um das Positionspapier ergab sich außerdem eine Zusammenarbeit mit den Jungbauern.

Durch unsere Mitgliedschaft im Bayerischen Jugendring (BJR) sind wir Teil eines Netzwerks mit vielen verschiedenen Jugendorganisationen. Auf den Vollversammlungen, die zwei Mal im Jahr stattfinden, werden, ähnlich wie auf unseren Verbandsvollversammlungen, jugendpolitische Positionen diskutiert und verabschiedet. Bei der letzten Sitzung konnte unser Positionspapier „Klima- und Umweltschutz sind systemrelevant“, den wir gemeinsam mit der Naturfreundejugend und der Naturschutzjugend des LBV auf der letzten Versammlung im Oktober 2020 eingereicht hatten, beschlossen werden.

Er umfasst Forderungen nach Veränderungen und Systemwechsel, die durch Corona noch dringender als zuvor werden. Es geht um die Themen zukunftsfähige Landwirtschaft, gesunde Natur, „Fossil Free“ Bayern, Verkehrswende, ökonomischer Wandel und soziale Transformation.

Daraus haben sich sehr konstruktive, diskussionsreiche Arbeitstage an dem Antrag mit Vertreter*innen aus verschiedenen Verbänden mit unterschiedlichen Schwerpunkten ergeben. Besonders die Zusammenarbeit mit den Jungbauern und ihre Beiträge waren für ein besseres Verständnis sehr wichtig.

Die umfassenden Themen des Antrags sind für eine gute Zukunft essenziell und werden auch in Politik und Gesellschaft viel diskutiert. Wir freuen uns daher umso mehr, dass wir mit dem Antrag eine Mehrheit im BJR finden konnten.

Was sich daraus ergeben hat...

In den Arbeitsgruppen mit den Jungbauern haben wir gemerkt, dass es neben unterschiedlichen Herangehensweisen und Schwerpunkten auch Gemeinsamkeiten gibt. Wir konnten voneinander lernen, da wir uns gegenseitig aufrichtig zugehört haben. In unserer Gesellschaft gibt es immer mehr Fronten, die übereinander und gegeneinander, aber nicht mehr miteinander reden. Genau das haben wir aber bei dem Austausch gemacht und gemerkt, wie bereichernd das für beide Seiten sein kann. Man bringt Verständnis für die anderen Anliegen auf und merkt, dass wir als junge Menschen, egal mit welchem Hintergrund, ein gemeinsames Ziel haben: Wir wollen alle eine gute Zukunft! 

Aus diesem Grund wollen wir die Zusammenarbeit mit den Jungbauern intensivieren. Ein erstes Austauschtreffen zwischen mehreren Aktiven beider Verbände fand Anfang März statt und wir sind sehr gespannt, was sich daraus entwickelt und welche gemeinsamen Projekte sich in den nächsten Monaten ergeben.