10.07.2008
"Wo endet die Donau? Kanalokratie in Niederbayern" heißt die Podiumsdiskussion zu der die Studierendenvertretung der Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) und die JBN gemeinsam einladen. Am 14. Juli diskutieren im Hauptgebäude der LMU am Geschwister-Scholl-Platz in München Horst Kleemeier vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und Georg Kestel vom Bund Naturschutz.
Seit 1992 forciert die Bayerische Staatsregierung den Donauausbau mit Staustufen. Damit würde der letzte freifließende Abschnitt zwischen Straubing und Vilshofen kanalisiert. Selbst der Bundestagsbeschluss 2002, ausschließlich die "naturnahe" Variante A zu bauen, wird von ihr ignoriert. Das DOitNAU-Team der Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) fordert, dass die politisch Beteiligten Demokratie ernst nehmen und die Ausbauplanungen stoppen.
Die Donau und ihre Auen sind wertvolle Natur- und Kulturlandschaft. Heimat für Menschen und unzählige seltene Tier- und Pflanzenarten. Grund für die Kanalisierung soll die bessere Schiffbarkeit und rasant steigende Verkehrsprognosen sein. Welche Interessen stehen dahinter? Welche Rolle spielt E.ON und die Wasserkraft dabei?
Podium und Diskussion mit:
Horst Kleemeier, Bayerisches Wirtschaftsministerium
Georg Kestel, Bund Naturschutz
Montag, 14. Juli 2008, 20 Uhr
LMU München, Hauptgebäude, Raum A021
Geschwister-Scholl-Platz 1, U-Bahnhof "Universität"
Hier kannst du dir den Flyer runterladen. Und hier bekommst du mehr Infos.
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