08.11.2006
Einige JBN-Aktive haben auf dem Münchner Rindermarkt auf verschiedene Lebensmittelskandale aufmerksam gemacht. Zu den Diskussionen um Gammelfleisch, Energy-Drinks, Gen-Kartoffeln und um die EU-Agrarpolitik meinen die jungen Umweltschützer: "Wir lassen uns nicht verarschen!" und zeigten ihren Allerwertesten...
Die jungen Leute hatten aber noch Unterhosen an und deuteten Haut eher an, als sie wirklich zu zeigen, denn sie wollten nicht selber einen Skandal verursachen. Das Münchner Kreisverwaltungs-Referat hatte die vollständige "Entblösung" verboten - genau das aber wurde den Aktiven bei der JVV in Nürnberg vom dortigen Ordnungsamt erlaubt.
"Der Gammelfleischskandal ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde.", sagte Bernd Orendt, Geschäftsführer der JBN. "Aber die Lebensmittelindustrie und große Agrarfabriken sorgen für unzählige Skandale. Energy-Drinks für junge Leute halten nicht was sie versprechen und sind gesundheitlich bedenklich. Die Staatsregierung erprobt gegen den Willen der jungen Verbraucherinnen und Verbraucher bei Pfaffenhofen den Anbau von unnötigen Gen-Kartoffeln. Und ein weiteres Beispiel: Die größten Profiteure der EU-Agrarsubventionen sind Lebensmittelkonzerne, wie Nestlé und die Großgrundbesitzer, nicht aber die normalen bayerischen Landwirte."
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