25.01.2011
Ein fetter Auftakt für Massenproteste gegen industrielle Landwirtschaft fand am vergangenen Wochenende (22.01.2011) in Berlin statt. 22.000 (zweiundzwanzigtausend!) Demonstranten und Demonstrantinnen waren aus der ganzen Republik in die Bundeshauptstadt gereist, um an der ersten Großdemonstration Deutschlands gegen industrielle Landwirtschaft teilzunehmen: Wir haben es satt!
Die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) hatte zu diesem Anlass eigens einen Bus gemietet und war mit fast 50 JBNlerInnen das ganze Wochenende in Berlin unterwegs. Denn seit der JBN-Kampagne: Essthetik aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich die JBN regelmäßig mit diesem Thema. So hat es Agens Grasberger und Martin Geilhufe vom Landesvorstand der JBN besonders gefreut, dass dieses Thema inzwischen eine breite bürgerliche Resonanz findet. Hubert Weiger (Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern und des BUND) erklärte diesen Samstag zum Beginn einer neuen Bewegung aus Mutbürgern für gesundes Essen.
Die JBN wird dich bei diesem Thema auf dem Laufenden halten. Nicht zuletzt steht dieses Jahr eine große EU-Agrarreform an, die aus der Perspektive des Natur-und Umweltschutzes kritisch begleitet werden muss. Schließlich ist die Problematik ungesunder und durch Raubbau produzierter Lebensmittel längst ein globales Menschheitsproblem, das sich für die heute jungen Generationen nicht nur zu einem zentralen Umwelt- und Naturschutzproblem ausgewachsen hat, sondern auch zu einer Frage der Gerechtigkeit.
Wie kann es sein, dass es gleichzeitig 1 Milliarde übergewichtige und 0,8 Milliarden hungernder Menschen auf dieser Welt gibt? Wieso teilen sich wenige global agierende Unternehmen den gesamten Saatgutmarkt auf? Wer profitiert von Gentechnik?
Bring dich ein! Komm zur JVV! Denn wir haben es satt!
Die JBN unterstütz den Veggietag!