25.06.2009
Die Stadt München bewirbt sich, zusammen mit Schönau am Königssee und Garmisch Partenkirchen, für die olympischen Winterspiele im Jahr 2018. Die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) lehnt diese Bewerbung ab. Das spricht gegen die Bewerbung von „München+2“ zu „Olympia 2018“:
Die Bewerbergesellschaft hat es verpasst, ein nachhaltiges Umweltkonzept unter fairer Beteiligung der Umweltverbände und eine generationengerechte Ausrichtung für die Winter-Olympiade 2018 auszuarbeiten!
Die Spiele sollen unter dem Motto der Nachhaltigkeit und Klimaneutralität stehen. Doch die bisherigen Planungen für die „ökologischsten“ Winterspiele sind weder als nachhaltig, noch als klimafreundlich oder sozial verträglich zu bezeichnen.
Im Vergleich zu der detailliert ausgearbeiteten Machbarkeitsstudie, gibt es nicht einmal ein „Rohgerüst“ für die ökologische Planung. In unserem Positionspapier Olympia 2018 kannst du nachlesen, welche weiteren ökologischen und sozialen Gründe gegen die Bewerbung sprechen.
Wir begrüßen den Rückzug des BN aus der Fachkommission Umwelt der Bewerbungsgesellschaft. Die Stellungnahme des BN zu dieser Entscheidung findest du auf der Homepage des Bund Naturschutz.
Die JBN unterstütz den Veggietag!