02.05.2011
Letzte Woche hat eine kleine Gruppe Aktiver der JBN an einer Abgeordnetenreise von Toni Hofreiter MdB (GRÜNE) teilgenommen. Von Mittwoch bis Samstag erkundete die Gruppe das politische Berlin.
Diskussion mit Dr. Anton Hofreiter
Dabei erfuhren die Jugendlichen und jungen Erwachsene von Toni Hofreiter nicht nur einige pikante Details zu weltweiten Vernetzungen und Verstrickungen des DB-Konzerns, sondern diskutierten auch die Folgen des Atommoratoriums. Der Bundestagsabgeordnete gab dabei vor allem die unklare Rechtssituation und die möglichen hohen Kosten für den Steuerzahler durch das, so Hofreiter, dilettantische schwarz-gelbe Atommoratorium zu bedenken.
Informationsgespräch im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Auch im BMU war die Atomkatastrophe das zentrale Thema. Angeblich würden in Deutschland die Notstrom-Aggregate der AKWs realistisch nur zwei Stunden durchhalten. Das sei wenig Zeit. Und auch in Sachen Atommoratorium erfuhren die jungen Umweltschützer der JBN ernüchternde Tatsachen von Herrn Kappe, Mitarbeiter des BMU. Im Moment gebe es keine Pläne, der öffentlichen Meinung im Entscheidungsprozess während des Moratoriums Gehör zu schenken.
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