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13.12.2010

JBN-Aktion „Das Eis ist heiß“ zur Kimakonferenz in Cancun

Die JBN demonstrierte nach 2009 in Kopehagen auch 2010 in München für einen Erfolg bei der Klimakonferenz in Cancún: Schneechaos in Bayern, Waldbrände in Russland und Überschwemmungen in Bangladesch - die Serie teils dramatischer Extremwetterereignisse reißt dieses Jahr nicht ab. Leider reißt auch das Bangen um die Nachfolge des Kyoto Protokolls nicht ab, das 2012 ausläuft.

Die Hoffnung, auch nach 2012 völkerrechtlich verbindliche Fortschritte in der Bekämpfung des Klimawandels erreichen zu können schwindet.

Für viele der jungen Umweltschützer der JBN, die auch schon vor einem Jahr in Kopenhagen demonstrierten, ist die Sache klar: Es darf nicht zu einem zweiten Kopenhagen kommen, wenigstens hinsichtlich der gravierendsten Folgen des Klimawandels für die ärmsten Nationen der Welt muss es Fortschritte geben.

"Wir fordern, dass die Industrienationen endlich ihrer historischen Klimaschuld bewusst werden und den Entwicklungsländern faire finanzielle Unterstützung zu sichern, die zusätzlich zur normalen Entwicklungszusammenarbeit geleistet werden muss", erklärt Martin Geilhufe (Vorstand der JBN) und führt aus: "Nur so können die Klimaverhandlungen aus der Sackgasse gelangen. Deswegen ist es auch nur recht und billig auf dem Münchner Stachus auf die dramatische Lage des globalen Südens aufmerksam zu machen."

Knapp 15 Mitglieder der JBN haben den Nachmittag des 10. Dezembers genutzt, um mit Transparenten und Flyern auf die Problematik aufmerksam zu machen. Dabei zeigten sich die Münchner und Münchnerinnen offen und besorgt über die Problematik des Klimawandels.

 

 

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