25.05.2006
Der Bund Naturschutz (BN), der Landesbund für Vogelschutz (LBV), die Naturschutzjugend im LBV (NAJU), die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) und alle Freunde der Donau trafen sich an Christi Himmelfahrt in Niederalteich zum traditionellen "Fest an der Donau". Unter dem Motto "Lasst die Donau leben" wirbt diese Veranstaltung symbolisch für den Erhalt der letzten frei fließenden Donauabschnitte.
Lecker duftet das frische selbst gebackene Stockbrot über den Platz. Während es langsam cross wird, nutzt eine Piratenbraut die Gelegenheit sich stilgerecht schminken zu lassen. Wagemutige Piraten krichen durch das Maul eines überdimensionalen, sieben Meter langen Hausens - einer nahezu ausgestorbenen Störart, die einst auch in der Donau verbreitet war. Im Innern des Riesenstörs begeben sich die tapferen Piraten im Schummerlicht auf eine phantastische Reise durch die Donauauen.
Im Rahmen des Donaufestes wurden wieder viele Donaupiraten gewohnen. Aber auch ein Jahrmarkt lockte mit spannenden Attraktionen. Beim Donau-Kiesel-Mikado mussten drei Kiesel entfernt werden, ohne dass die anderen wackelten. Beim Flutwellenkegeln konnten so richtig nach Herzenslust mit einer Jahrhunderthochwasserwelle möglichst viele Orte an der Donau überschwemmt werden. Eine Staumauer musste in der Wurfbude eingeworfen werden. In der Störausstellung lernten die interessierten Genießer das teuereste Fischericht der Welt kennen. Wenn du wissen möchtest, wieviel der Kaviar eines einzigen Störes Wert ist, kannst du dich hier (57 kB, PDF-Datei) überraschen lassen.
Und nicht vergessen! Nächstes Jahr treffen sich die Donaupiraten wieder in Niederalteich zu Christi Himmelfahrt zum "Fest an der Donau".
Informationen zum Thema Donauausbau findest du auf der Homepage des Bund Naturschutz.
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