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15.03.2006

Die JBN lässt ein AKW in die Luft gehen

Der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl jährt sich 2006 zum 20igsten Mal. Damit dieses schreckliche Ereignis insbesondere ins Bewusstsein der jüngeren Generation eindringt, entstand der Kinofilm "Die Wolke" nach dem Roman von Gudrun Pausewang. Er startete am 16. März in den deutsche Kinos und schildert die dramatischen Erlebnisse von Hannah und ihrem Freund Elmar nach einem fiktiven Reaktorunfall im AKW Grafenrheinfeld. Den Kinostart nutze die JBN für eine pressewirksame Aktion und ließ ein AKW in die Luft gehen.

Auf der Rädli in Erlangen

Naheliegenderweise fand diese Aktion vor dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld statt. Auf einem mit Heliumballons gefüllten Stoff-AKW stand auf einem Banner zu lesen: "Jeden Tag kann ein AKW in die Luft gehen - JBN fordert e-off!". Etwa 20 Aktivisten aus München, Volkach, Würzburg und Schweinfurt trafen sich dazu vor den Toren des AKWs. Auch das Bayerische Fernsehen, die dpa und verschiedene Tageszeitungen hatten reges Interesse am "Fliegenden AKW". Die JBN dokumentierte die Aktion mit einem professionell erstellten Kurzfilm, der in der JBN-Landesstelle ausgeliehen werden kann.

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