01.04.2008
Das endlich eingetretene Aus für den unsinnigen Transrapid wurde bei der JBN heftig gefeiert. Der JBN-Landesvorstand fordert die Staatsregierung auf, die frei werdenden Gelder für ein "Bayern-Ticket Jugend" zu verwenden, das nur halb so viel wie ein normales Bayern-Ticket kosten soll.
Nach Ansicht der JBN besteht dringender Handlungsbedarf, um die Mobilität von jungen Menschen im ländlichen Raum zu stärken. Die Staatsregierung hat in der Vergangenheit vor allem in teure ICE-Neubaustrecken investiert und den ländlichen Raum vernachlässigt: Strecken wurden stillgelegt, Bushaltestellen und Bahnhöfe geschlossen. Die JBN fordert neue Busverbindungen, dichtere Takte und den Bau von Stadt-Umland-Bahnen. Daneben muss die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) des Freistaates Bayern ein "Bayern-Ticket Jugend" herausgeben. Ein "Bayern-Ticket Jugend" soll dann statt 27 Euro ungefähr 13 Euro kosten und ein "Bayern-Ticket Jugend Single" ungefähr 9 Euro.
Die Jugendvollversammlung (JVV) letztes Wochenende in Nürnberg wurde mit einem gemeinsamen Prosit auf das Aus des Transrapids gestartet. Die JBN hatte erst zwei Wochen zuvor einen Antrag gegen den Transrapid in den Bayerischen Jugendring (BJR) eingebracht. Der Antrag wurde von den bayerischen Jugendverbänden einstimmig beschlossen.
Hier kannst du dir die Pressemitteilung der JBN und die Pressemitteilung des BJR zum Aus des Transrapids anschauen.
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