11.05.2010
41 Delegierte aus 11 verschiedenen Landesverbänden der BUNDjugend - darunter auch fünf Delegierte aus der JBN in Bayern - trafen sich zur jährlichen bundesweiten Konferenz. Diese brachte neben dem offiziellen Programm wieder viele wichtige Vernetzungen.
Die Position der JBN gegen das Bewerbungskonzept Olympia 2018 "München+3" (Garmisch, Oberammergau und Schönau) hat nun auch bundesweit Unterstützung gefunden. Die Delegiertenversammlung (DV) der BUNDjugend vom 30.4.-2.5.2010 in Rotenburg/Hessen beschloss ein Papier auf Antrag der JBN, das kritisiert, dass die Pläne trotz Beteuerung der Organisatoren, weder ökologisch ausgewogen, noch nachhaltig sind.
Dass auch die Aktiven der BUNDjugend bereits Profis im politischen Geschäft sind, zeigte das Klimateam mit ihrem inhaltlichen Antrag zur Klimapolitik. Gemeinsam wurden die vorbereiteten Positionen und Forderungen diskutiert und beschlossen, um sie Umweltminister Röttgen nach der DV zu übergeben.
Am Samstagabend wurde mit Hubert Weiger und Andreas Lathan aus dem Bundesvorstand des BUND über die Unterschiede und die Zusammenarbeit zwischen BUND und BUNDjugend diskutiert.
Zum Abschluss der DV wartete noch der spannendste Teil - die Wahlen. Martin Geilhufe (JBN) und Jutta Wieding wurden neu in das Team der Bundesjugendleitung gewählt. Laura Ehling wird die BUNDjugend in Zukunft im wissenschaftlichen Beirat und Stefan Kreidenweis (JBN) im Verbandsrat vertreten. Rosine Schnitzer löst Stefan als neugewählte Jugendvertreterin im BUND-Vorstand ab.
Selbstverständlich kamen auch der informelle Austausch und der Spaß am Lagerfeuer mit Stockbrot und Gitarrenliedern nicht zu kurz, so dass alle müde, aber mit vielen tollen Eindrücken nach Hause, bzw. zur Klimapoker-Aktion nach Bonn fuhren.
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Ausführlicher Bericht der BUNDjugend
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