01.02.2011
"Familienministerin Schröder steht vor der schweren Aufgabe, die Abschaffung des Zivildienstes in einen funktionierenden Bundesfreiwilligendienst um zu münzen," erklärt Nick Fritsch (FÖJ-Referat der JBN) und erläutert:
"Bisher ist der Gesetzesentwurf eine unausgegorene Mixtur aus Freiwilligen- und Zivildienstgesetz mit Beimischungen von Partizipation und das Ganze auch noch generationenübergreifend. Unsere intensiven Bemühungen, um die Klärung der zahlreichen offenen Fragen, die wir in Zusammenarbeit mit den BUND in Bayern übernommen haben, zeichnen leider ein diffuses Bild dieses neuen Angebotes."
Der Bundesfreiwilligendienst wurde als Reaktion auf das Aussetzen der Wehrpflicht und damit den faktischen Wegfall des Zivildiensts auf den Weg gebracht. Wie das konkret ablaufen soll und vor allem, was es konkret die Einsatzstellen kostet, steht bis dato in vielen Bereichen nur schemenhaft und in Andeutungen fest. Ostern soll das Gesetz fertig sein. Nick Fritsch hält die Jugendorganisation Bund Naturschutz und den BUND in Bayern diesbezüglich auf dem Laufenden. Wie und ob sich dieses Programm zu einer sinnvollen Ergänzung zum Jugendfreiwilligendienst, zu dem auch das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) zählt, entwickeln wird, muss sich noch zeigen.
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