22.12.2010
Auf ihrer Herbst-JVV vom 12.-14.11. in Würzburg hat die JBN einen umfassenden Antrag zum Erhalt der Artenvielfalt verabschiedet. Denn, wie es im Antrag heißt, wird seit Beginn des Jahres 2010 der Biodiversitätskrise erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt, damit diese Aufmerksamkeit nicht mit dem endenden Jahr verschwindet, hat Bayerns größter Jugendumweltverband die wesentlichen Inhalte der innerverbandlichen Arbeit zur Biodiversität in einem Antragstext gefasst und für 2011 bereit gelegt.
Neben den Punkten: Schutzgebiete, Landwirtschaft und Konsum, Flächenverbrauch stoppen und Inwertsetzung umfasst der Antrag auch den Punkt: Umweltbildung. Jugendumweltbildung, so die 50 umweltbewegten Jugendlichen, muss für eine intakte Natur mit hoher Artenvielfalt begeistern. Denn intakte Natur ist ein Selbstzweck für die darin lebenden Organismen.
Dieses tiefgreifende Bewusstsein der Jugendlichen drückt sich auch in der Kritik an TEEB (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) aus. Die Gleichsetzung von Natur und Kapital könne kein gangbarer und nachhaltiger Weg sein. "Ein Wald, ein Stück Wiese und jede Art ist selbst schon schützenswert und sie sind schon gar nicht gegeneinander aufwiegbar", so die Überzeugung der JBN.
Hier findet sich der ganze Antrag.
Die JBN unterstütz den Veggietag!