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06.04.2011

Bayerische Jugendarbeit fordert den Atomausstieg!

Das höchste Gremium des Bayerischen Jugendrings, des Dachverbands aller Jugendverbände in Bayern, hat sich auf Antrag der JBN für den Atomausstieg und die Abschaltung aller Atomkraftwerke ausgesprochen. Beim 138. Hauptausschuss vom 17.-19. März im Kloster Roggenburg kam dieser Beschluss unter dem starken Eindruck und im Gedenken an die Opfer der Katastrophe von Fukushima zustande und fand breite Unterstützung. Auch der Bezirksjugendring Oberpfalz forderte am 2.4. auf Antrag der JBN den "schnellstmöglichen Ausstieg" aus der Atomenergie und ruft die Jugendverbände auf, sich an Aktionen zum Tschernobyl-Gedenktag 26. April und weiteren Aktionen zu beteiligen.

Der BJR fordert konkret in seinem Antrag, dass die sieben gerade stillgelegten AKW abgeschaltet bleiben und für die anderen 17 deutschen AKW die Laufzeitverlängerung zurückgenommen wird, also der bis 2010 geltende Weg zum Atomausstieg fortgesetzt wird. Auch wenn wir als JBN den „sofortigen Ausstieg“ gefordert hatten, freuen wir uns darüber, dass alle Jugendverbände sich in dieser Frage klar positioniert haben für eine generationengerechte Energiepolitik im Sinne von Artikel 20a GG (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in Verantwortung für die künftigen Generationen)!

Der Bayerische Jugendring unterstützt damit die auch von vielen bayerischen Jugendlichen getragene Anti-Atom-Bewegung in ihrem Protest und fordert die Jugendverbände auf, sich an Aktionen wie zum Tschernobyl-Gedenktag 25. April und an weiteren Aktionen zu beteiligen.

Übrigens: Schon auf dem 87. Hauptausschuss vom 16. – 18. Okt. 1986 in Pfünz hatte sich der BJR im Angesicht der Reaktorkatstrophe von Tschernobyl mit einem Antrag gegen die WAA in Wackersorf von der Atomkraft verabschiedet.

 

Hier der Beschluss des BJR-Hauptausschusses 17.-19. März 2011 im Wortlaut.

Und hier die Pressemitteilung vom BJR.

Die JBN-Landesstelle stellt für weitere Anträge in KJR/SJR (Kreisjugendringen/Stadtjugendringen) weiterhin eine Antragsvorlage zur Verfügung, denn jetzt kommt es darauf an, dass große Teile der Zivilgesellschaft den Atomausstieg und die Anti-Atom-Bewegung unterstützen.

Auch der Bezirksjugendring Oberpfalz forderte am 2.4. auf Antrag der JBN einstimmig den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie! Er fordert die Jugendverbände auf, sich an Aktionen zum Tschernobyl-Gedenktag 26. April und weiteren Aktionen zu beteiligen... danke an die Aktiven auch der anderen Verbände - wir sind jetzt viele und wir lassen nicht locker!

Hier als Muster für KJR und SJR der Beschluss vom 2.4. aus der Oberpfalz.
http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Jugendarbeit-fordert-den-sofortigen-Atomausstieg.html

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