Klimaneutraler Landtag

JBN-Projekt „Klimaneutraler Landtag“

Das Logo des JBN-Projekts "Klimaneutraler Landtag"

Politiker sollten nicht nur heiße Luft produzieren, sondern selber Vorbild in Sachen Klimaschutz sein. Die JBN hat die Nase voll von den Klimaschutz-Sonntagsreden. Taten sind gefragt! Darum haben einige JBN-Aktive letztes Jahr auf der JBN-Sommerakademie das Projekt "Klimaneutraler Landtag" gestartet. Der Bayerische Landtag soll eine Vorbildrolle für Klimaneutralität in ganz Deutschland und Europa einnehmen. Deswegen hat es sich die JBN-Projektgruppe "Klimaneutraler Landtag" zum Ziel gesetzt, den Landtag unter die Lupe zu nehmen und an den wunden Stellen fundierte Forderungen für Verbesserungen zu stellen. Durch den Einsatz energieeffizienter Technologien, persönliche Verhaltensänderungen und den Ausbau erneuerbarer Energien sollen die Treibhausgasemissionen des Landtagbetriebs und der Abgeordneten auf ein Minimum reduziert werden.

Die JBN fordert

Das Maximilianeum in München: Sitz des Bayerischen Landtags

Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme und mehreren Besichtigungsterminen und Gesprächen vor Ort im Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Landtags, hat die Projektgruppe folgende Forderungen aufgestellt:

  1. 100% regenerativer Strom und Wärme für den Bayerischen Landtag: Bei der nächsten Ausschreibung soll der Bezug aus 100% erneuerbaren Energien als wesentliches Kriterium gelten.
  2. Stilllegung des Schwimmbades im Maximilianeum.
  3. Wärmedämmung der Verbindungsgänge zwischen dem Haupt- und den Erweiterungsgebäuden.
  4. Beschaffung der Büromaterialien und Elektrogeräte soll durchgängig an Kriterien des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung ausgerichtet werden.
  5. Bei der nächsten Entscheidung über die neuen Fahrzeuge für den Fuhrpark des Bayerischen Landtages soll die Emissionshöhe als wesentliches Kriterium von hoher Priorität beachtet werden.
  6. Das Angebot der Kantine soll vollständig auf biologisch und regional erzeugte sowie Lebensmittel nach saisonaler Auswahl umgestellt werden.

Das lief bisher

Die Projektgruppe mit Umweltausschussvorsitzenden Henning Kaul

Wir haben viele Informationen zum Ist-Zustand des Landtags gesammelt. Es gab mehrere Gespräche mit dem Landtagsamt inklsuive VIP-Führung durch den Landtag mit Dachgeschoss- und Kellerbesichtigung. Wir hatten ein ausführliches und recht erfolgreiches Gespräch mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses, Abgeordneter Henning Kaul von der CSU-Fraktion. Demnächst treffen wir uns zu einem Meinungsaustausch mit der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

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