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19.01.2010

JBN aktiv beim Bündnis NOlympia 2018

Der JBN-Landesvorstand beteiligt sich beim Bündnis NOlympia 2018, das am 11. Januar 2010 auf Initiative von MdL Ludwig Hartmann (Grüne) zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen versammelte, die aus naturschutzfachlicher Sicht erhebliche Einwände gegen das derzeitige Konzept der Bewerbung haben. Das Bündnis ist offen für weitere Verbände, mehr soll in einer nächsten Sitzung festgelegt werden.

Bagger bei Garmisch-Partenkirchen

Wir sind dabei: im breiten Bündnis gegen ein kommerzielles Großprojekt, das nach den vorliegenden Plänen erhebliche Umweltzerstörungen bedeutet, wie etwa Bergwaldrodungen und Schnee-Kanonen. Und das in einer Zeit, in der der Klimawandel den Wintersport auf der Höhe von Garmisch-Partenkirchen ohnehin bald unmöglich machen wird. Zudem fehlen uns die dafür nötigen Investitionen dann wieder dringend bei Bildung und Jugendarbeit!

Der Bund Naturschutz und die JBN haben bereits 2009 deutlich Stellung gegen die Olympia-Bewerbung von 'München+2' (also mit Garmisch+Königssee) um die Winterspiele 2018 bezogen. Neben dem BN hat auch der angesehene Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. seine Mitarbeit in der Umweltkommission der Bewerbungsgesellschaft für beendet erklärt, da keine echte Beteiligung im Sinne der Natur möglich sei. Am 6. Juli 2011 soll die Entscheidung des IOC fallen, weitere Bewerbungen sind das französische Annecy und Pyeongchang in Südkorea.

Hier geht's zur ausführlichen Position der JBN aus 2009.

Die Webseite des Bündnis nOlympia 2010 www.nolympia2018.de befindet sich noch im Aufbau.

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