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10.03.2010

Einladung zur Aktion des Jugend-Bündnisses: „Kein Olympia ohne Nachhaltigkeit“ - Damit 2018 nicht die Falschen gewinnen!

Am Montag den 15.03.2010 um 16 Uhr veranstaltet ein Aktionsbündnis mehrerer Jugendverbände am Marienplatz in München eine Aktion zum Thema „Kein Olympia ohne Nachhaltigkeit - Damit 2018 nicht die Falschen gewinnen!“

Jugend-Bündnis "Kein Olympia ohne Nachhaltigkeit" - JBN, NAJU, JDAV

Dabei aktiv sind die Naturschutzjugend (NAJU Bayern), die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) und die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) in Bayern.

Bei der Aktion werden die größten Folgen einer unbedachten Olympia-Bewerbung auf dem Siegertreppchen zu den Gewinnern erklärt. Dadurch wollen wir für eine nachhaltige und ökologische Olympia-Bewerbung eintreten, die keinen Schaden für die Bevölkerung, die Jugend und die Umwelt hinterlässt. Diese Befürchtungen konnten durch alle Informationen, die im aktuellen Stand der Olympiabewerbung bekannt sind, noch nicht ausgeräumt werden. Deswegen wenden wir uns mit dieser Aktion – am Tag der Einreichungsfrist des „Mini Bid Book“ beim IOC – nochmals mit Nachdruck an die Öffentlichkeit und die Politik.

Nachhaltige Planung und Bewerbung für die Olympia-Bewerbung 2018 in München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau
Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist unerlässlich für eine gute Lebensgrundlage künftiger Generationen. Daher ist eine nachhaltige Bewerbung, Planung und Durchführung der Olympischen Spiele in München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau 2018 unerlässlich. Nachhaltige Aspekte müssen mit höherer Priorität behandelt werden.
Dazu gehört insbesondere das Festschreiben von konkreten Projekten für Jugend, Umwelt und Soziales mit gesicherter Finanzierung, wie auch umsichtige und nachhaltige Durchführung der Spiele.
Die olympischen Spiele sind als Fest für die Jugend und die Menschen gedacht. Deswegen müssen die Olympischen Spiele – ganz nach dem olympischen Geist – mit besonderer Gewichtung auf nachhaltige Aspekte durchgeführt werden. Dabei darf es nicht bei „Greenwashing“ bleiben sondern Nachhaltigkeit muss hohe Priorität in allen Teilbereichen haben.

Dazu gehören:

  • Ökonomische Aspekte: Den beteiligten Gemeinden dürfen keine Schuldenberge hinterlassen werden.
  • Soziale Aspekte: Es dürfen nicht nur Einzelne von der Olympiade profitieren, sondern es müssen Chancen, die in der Nachnutzung der Sportstätten für den Breitensport und in der Umweltbildung liegen, genutzt werden.
  • Ökologische Aspekte: Naturräume und Rückzugsgebiete dürfen nicht zerstört werden.


Ansprechpartner vor Ort:
Korbinian Ballweg (JDAV-Jugendleiter München), Tel. 0170/7519013, korbinian@jdav-muenchen.de
Martin Geilhufe (JBN-Landesvorstand), Tel. 0172/7954607, geilhufe@jbn.de


Die öffentliche Aktion ist für Bildreporter und Interviews sehr gut geeignet!

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