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Mit kultigen Kleinbussen, mit viel guter Laune und guter Musik wird die JBN vier Tage lang die landwirtschaftlichen Irrwege in Bayern erkunden. Auf diese Veranstaltung fiebern die Aktiven der JBN schon lange hin. Doch fast genauso lange irrlichterte die Veranstaltung selbst durch die Gänge der Behörden, der Unternehmen und der Gäste: Jetzt steht das Programm!
So lassen sich die vielfältigen und dezentralen Aktionen der JBN in den letzten Wochen zusammenfassen. Blickt man zurück, fällt der Protest gegen Massentierhaltung in Würzburg, die Gespräche mit Mariann Bassay aus Nigeria, „Landschaft Schmeckt“ und das Steilhanggärtnern auf der Frühjahrs-JVV ins Auge. Von der JVV stammt auch dieser aussagekräftige Titel: „Für eine klima- und sozialgerechte Landwirtschaft- STOPPT die Agrarfabriken!“ lautet der Leitartikel der ersten JVV 2012.
In der Presse wurde in letzter Zeit über die Folgen des hohen Fleischkonsums berichtet, von „Megaställen“ sowie tierschutzrelevanten Vorfällen und Hygienemängeln. Ungeachtet dessen planen Landwirte im Landkreis Würzburg neue Mastanlagen für Schweine und Rinder, über die u. a. die Mainpost umfassend informiert hat.
Die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) lud gemeinsam mit der BN Kreisgruppe München am 24.April ins Eine-Welt-Haus zur Veranstaltung „Agrartreibstoffe in Europas Fahrzeugen und Landraub in Afrika, was sind die Folgen europäischer Agrarpolitik?“ mit Mariann Bassey (FoE Nigeria) und Anja Sobczak (Umweltinstitut München) ein.
Am Samstag den 21.1.2012 demonstrierten 23.000 Menschen gegen Agrarfabriken, Monokulturen und Massentierhaltung, sowie für eine ökologische und bäuerliche Landwirtschaft. Mit einem eigenen vollbesetzen Reisebus waren auch 50 Jugendliche der Jugendorganisation Bund Naturschutz aus Bayern nach Berlin gereist, um ein möglichst starkes Signal zu setzten. Denn wir es satt haben!
Der Reisebus zur Großdemo: „Wir haben es satt“ in Berlin ist ausgebucht. Eine Warteliste für Nachrücker ist eingerichtet. Das ist ein fulminanter Start ins neue Jahr und ein gutes Omen für unseren Jahresschwerpunkt: „Landwirtschaft und Ernährung“!
Das Jahresprogramm 2012 (JP12) der JBN wird diese Woche gedruckt und versendet. Vorab ist das JP12 schon online einzusehen! 2012 steht dabei ganz im Zeichen von „Landwirtschaft und Ernährung“. Von der Großdemo: "Wir haben es satt" in Berlin bis zu den Irrfahrten der Landwirtschaft ist jede Menge geboten. Aber am besten du schaust einfach mal rein!
Die JBN startet 2012 gleich voll durch! Mit einem eigenen Reisebus fahren wir in die Bundeshauptstadt und demonstrieren. Weil wir es satt haben, dass die Meere überfischt werden, dass Monokulturen die Vielfalt der Natur veröden, dass Massentierhaltung praktiziert, subventioniert und akzeptiert wird!
Die diesjährige Herbst-JVV der JBN dreht sich um Ernährung. Und dazu hat die JBN hochkarätige Referenten nach Nürnberg eingeladen: Stefan Kreuzberger (Autor von Essensvernichter), Karin Deraed (Brot für die Welt) und Adrian Bebb (Friends of the earth). Komm auch du nach Nürnberg! Wir freuen uns schon auf die Diskussionen!
Insgesamt 17 aktive Umweltschützer drängelten sich am Wochenende in der JBN Landesgeschäftsstelle um dazuzulernen. Das Thema: WELTbewusst, Ausbildung zum konsumkritischen Stadtführer!
Und im nächstes Jahr beim Kindersommerzeltlager vom 06.-11.08.2012 geht’s weiter auf dem Seiml Hof mit Bauernolympiade, Markttag für Kinder, vom Korn zum Brot und einfach mitarbeiten und zelten auf dem Seiml Hof.
Die Jugend-Voll-Versammlung (für alle JBNlerInnen von 12 bis 27 Jahren) findet diesen Herbst vom 11. bis 13. November im Jugendgästehaus der Falken in Nürnberg statt.
Warum sieht Land(wirt)schaft in Straubing anders aus als in Berchtesgaden? Wie macht man selber Käse? Wie könnt ihr den Schwerpunkt Ernährung der JBN und UN-Dekade 2012 in euren Gruppen umsetzen? Warum darf uns unser Essen nicht „wurscht“ sein? Und wie viele Mägen hat eine Kuh? Diese und viele weiter Fragen klärt die JBN-Bildungsreferentin Regina Kaufmann bei ihrer Fortbildung zum Thema: Landwirtschaft.
Eingeladen von der Arbeitsgemeinschaft der Landjugend im Bayerischen Bauerverband besuchten Moritz und Agnes die Fachtagung „Tierschutz und Tierhaltung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Ansprüche“. Getagt wurde vom 29. bis 30. September im direkt am Ammersee gelegenen Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching.
An den zwei Tagen lernst du, wie man Schulklassen und Jugendgruppen durch den Konsum-Dschungel führt. Kernthema des Wochenendes wird der Zusammenhang unseres Einkaufverhaltens und ökologischen sowie sozialen Missständen in anderen Teilen der Welt sein. Außerdem erwarten euch Einheiten zum Thema Rhetorik, Methoden der Stadtführung, sowie euer erster selbstgeleiteter Rundgang durch München.
Am 23. September stimmt der Bundesrat über das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ab. Auch wenn Vattenfall und Co. nicht müde werden, das Gegenteil zu beteuern: CCS ist kein Klimaretter. Es ist vielmehr riskant und teuer. Das geplante CCS-Gesetz lässt zentrale Sicherheitsfragen unbeantwortet und will die langfristige Haftung für die riskante Technologie den Bundesländern und damit voraussichtlich den SteuerzahlerInnen aufbürden.
Am 29. Und 30. September treffen sich Junglandwirtinnen und Junglandwirte, um über Tierhaltung und Tierschutz im Spannungsfeld öffentlicher Interessen zu diskutieren. Von der JBN Agnes Grasberger und Tobias Müller teilnehmen. Aber weitere Interessiert sind herzlich willkommen.
Glücklicherweise ist der Olympische Kelch an uns vorüber gegangen. Doch auch wenn es nun keinen akuten Grund mehr gibt die Alpenregion durch Speicherseen, Schneekanonen, und Wegebau zu verschandeln, so bleibt die Tendenz weiterhin vorhanden. Vom Gipfel des Hochgerns aus wird die JBN daher einen 360 Grad Rundblick die Landschaft der Alpen von 2011 betrachten und eine Szenario entwickeln wie diese Alpenregion 2050 aussehen wird.
Unsere Gesellschaft produziert eine Menge Müll. Durch Wasserverwirbelungen im Pazifischen Ozean sind stel-lenweise kilometerbreite Teppiche aus Plastikmüll entstanden. Doch Müll ist Nahrung. Nicht wortwörtlich für uns zum Essen, aber als Grundlage für Produkte und Verpackungen.
Das Kennenlernen und Ausprobieren neuer Methoden für die Kindergruppenarbeit, und der Austausch untereinander stand bei der eintägigen Samstags-Fortbildung am 14. Mai im wunderschönen Walderlebniszentrum Regensburg im Vordergrund.
Das geplante 1 Euro-Wochenende vom 27. bis zum 29. April 2011 muss leider ausfallen. Die JBN wir am 28.5. in München prominent bei den bundesweiten Anti-Atom-Demos: „Atomkraft: Schluss!“ vertreten sein.
Wahr ist, die aktuelle Debatte um den Bio-Sprit „E 10“ ist aus ökologischer und humanitärer Perspektive mehr als notwendig und begrüßenswert. Wahr ist auch, dass zu Recht gezögert wird, die neue Bio-Sprit-Mischung zu tanken. Denn die ökologischen Risiken, die sich hinter „E 10“ verbergen, sind enorm. Und kaum jemand kennt sie. Deswegen haben wir, der Landesvorstande der JBN unsere Vorstandssitzung zum Anlass genommen, und für dich das Wesentliche zusammen gefasst!
So ein Bild muss nicht sein! Deshalb haben wir uns überlegt ein Tag zu planen an dem es nur Rund um den Fisch geht. Es wird veganen Fisch und alles was mann daraus machen kann zum Essen angeboten werden.
Bei unserer JVV (Jugend-Voll-Versammlung) in Würzburg wurde passend zum Thema der JVV „Welt-Schluss-Verkauf: Konsum, solange der Vorrat reicht?“ das neue bundesweite Projekt der BUNDJugend und des Weltladen-Dachverbands für konsumkritische Stadtführungen vorgestellt. Das Projekt „Weltbewusst“ startet seit diesem Herbst und wird 2011 richtig losgehen!