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Orientierungslauf

  • Kategorien:
  • Kennenlernspiel, Naturerlebnis, Teambuilding
  • Ziel:
  • Sich kennen lernen und Kooperation in der Gruppe, Problemlösungsstrategien entwickeln
  • Material:
  • 2 Walkie-Talkies, 2 Kompasse, Topografische Karte (Maßstab 1:25 000)

Eine Gruppe bekommt ein Walkie-Talkie und läuft in eine beliebige Richtung los. Die zweite Gruppe erhält eine Karte mit eingezeichnetem Ziel. Und muss die erste Gruppe lotsen.

Eine Gruppe bekommt ein Walkie-Talkie und läuft in eine beliebige Richtung los. Die zweite Gruppe erhält zusätzlich eine Karte mit eingezeichnetem Ziel. Nach einer halben Stunde darf die zweite Gruppe starten und erstmals Verbindung mit der ersten Gruppe aufnehmen. Die Gruppe mit der Karte muss die zweite Gruppe per Funk zum Ziel dirigieren, darf aber das Ziel an sich nicht verraten. Bei jeder Gruppe wandert ein Betreuer mit, der sich jedoch aus allen Entscheidungen bezüglich der Orientierung heraushält. Er schreitet nur ein, wenn die Sicherheit der Gruppe gefährdet ist.

Das Thema “Orientierung” bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Diskussionen mit Teilnehmern: An welchen Werten orientiere ich mich? An welchen Idealen will ich einmal mein Leben ausrichten? Wie orientiere ich mich in den Medien der Informationsgesellschaft? Wo finde ich Orientierungspunkte für mein Berufsleben?

Reflexionsfragen: Wie habe ich mich in der unbekannten Umgebung orientieren können? Wurden die Vorschläge jedes Teilnehmers ernst genommen? Wollte jemand frühzeitig aufgeben?

Varianten: Die Gruppe bekommt zunächst eine Unterweisung in die Orientierung mit dem Kompass. Danach werden ihr per Funk Richtungs- und Entfernungsangaben mitgeteilt.
Kleingruppen werden an verschiedenen Stellen ausgesetzt und erhalten die Aufgabe, gemeinsam wieder zurück zum Seminarhaus zu finden.

Die Teilnehmer bekommen ein paar Kennenlernfragen mit auf den Weg. Sobald sie das Ziel erreicht haben, findet eine Vorstellungsrunde statt.

Am ersten Tag einer Abenteuerfreizeit wird der Lagerplatz nicht mehr rechtzeitig gefunden. Da die Nacht hereinbricht, muss die Gruppe biwakieren. Zusammen durchlebte Schwierigkeiten steigern den Gruppenzusammenhalt.

Die Gruppen laufen immer auf einer Höhenlinie entlang. Oder auf einer gedachten geraden Linie oder einem Kreis.