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Nachts sind alle Katzen grau

  • Kategorien:
  • Naturerlebnis
  • Dauer:
  • 45-60 Minuten
  • Ziel:
  • Wahrnehmung
  • Material:
  • Mehrere dunkle Decken und Kleidungsstücke, starke Taschenlampen

Die Nacht und ihre Tranmöglichkeiten im Wald entdecken.

Die Gruppe wird in zwei Hälften aufgeteilt. Das Spiel wird in der Dunkelheit gespielt. Dann wird festgelegt, welche Kleingruppe sich zuerst versteckt und welche die verborgenen Spieler sucht. Beide Gruppen haben nun 10 Minuten Beratungs-, Vorbereitungs- und Verkleidungszeit.

Die Gruppe, die sich als erste versteckt, wird vom Spielleiter zum „Spielfeld“ geführt. Das Spielfeld ist durch ein ca. 100 Meter langes Stück eines Waldweges und den ihn rechts und links umgebenen Wald in einer Tiefe von 6 m markiert. Die Aufgabe dieser Gruppe besteht darin, sich bis auf eine Person in dem „Spielfeld“ zu verstecken. Allerdings müssen die Körper zum größten Teil vom Waldweg aus noch zu sehen sein. Die Spieler können versuchen, so ähnlich wie Bäume, Felsen, Tiere oder Baumstämme auszusehen bzw. sich mit vorhandenen Dingen so zu „ verknüpfen“, um auf diese Weise als Schatteneinheit übersehen zu werden. Hat sich die ganze Gruppe versteckt, so holt der übriggebliebene Mitspieler die andere Kleingruppe.

Deren Aufgabe ist es nun, die versteckten zu finden, allerdings ohne den Waldweg zu verlassen. Falls während der Suche jemand der Ansicht ist, einen Spieler der anderen Gruppe entdeckt zu haben, so ruft er die übrigen Mitglieder seiner Gruppe zur Beratung zusammen. Erst wenn die gesamte kleingruppe der Ansicht ist, dass es sich bei dessen Mutmaßung um einen versteckten Spieler handelt, leuchtet der Spielleiter mit seiner Taschenlampe zur Überprüfung auf den angedeuteten Punkt. Gefundene Spieler können mit Pluspunkten, fehlgeschlagene versuche mit Minuspunkten bewertet werden. Wenn alle Spieler gefunden worden sind, tauschen die Gruppen die Rollen. Außer der Taschenlampe des Spielleiters dürfen keine anderen Lichtquellen benutzt werden.