Ernährung

Unsere Ernährungsweise trägt zum Klimawandel und zu zahlreichen weiteren Umweltproblemen wie etwa Überdüngung oder Versauerung bei. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zum Beispiel werden Kartoffeln im Frühjahr von Ägypten nach Deutschland transportiert, obwohl im eigenen Land noch genug Kartoffeln vorhanden sind. Wälder werden abgeholzt, um mehr Weideflächen zu bekommen oder Futtermittel anpflanzen zu können. Allein in Südamerika sind in den letzten vier Jahrzenten 40 Prozent des Regenwaldes für Weideflächen und für den Anbau von Futtermitteln zerstört worden.

 

 

Für eine klima- und sozialgerechte Landwirtschaft -  STOPPT die Agrarfabriken!

Seit der Kampagne Essthetik setzt sich die JBN intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander und fordert eine klima- und sozialgerechte Landwirtschaft. Nur durch eine Kehrtwende in der Agrarpolitik ist eine Veränderung möglich. Zur Resolution der JBN: STOPPT die Agrarfabriken gelangt ihr hier. Die JBN hat auch zum Thema Gentechnik Position bezogen und spricht sich klar gegen Gentechnik aus.

Als Verbraucher können wir an vielen Stellen das Klima schützen. Eine wichtige und wirksame Maßnahme ist unsere tägliche Ernährung. Denn die Wahl unserer Lebensmittel, die Zubereitung und die Lagerung beeinflussen das Klima. Vor allem von Tieren stammende Nahrungsmittel wie Fleisch, Butter und Eier sind um ein vielfaches schädlicher für die Umwelt, als pflanzliche Nahrung wie Gemüse oder Brot.

Da immer mehr Lebensmittel konsumiert werden, ist die Lebensmittelproduktion entscheidend: Nur wenn mit den vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll umgegangen wird, können künftige Generationen davon leben.

Wie kann jeder einzelne zu einer klimagerechten Ernährung beitragen:

1. Weniger Fleisch essen
Der Fleischkonsum trägt in hohem Maße zur Verstärkung des Klimawandels bei: Rund 30 Prozent der globalen Klimagas-Emissionen entfallen auf die Landwirtschaft.

2. Das Auto stehen lassen
Das Auto sooft wie möglich stehen lassen. Einkaufen zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist klimafreundlicher.

3. Regionale Produkte und heimische Futtermittel verwenden
Durch verringerte Transportwege und Lagernotwendigkeiten wird das Klima bei der Verwendung regionaler Produkte geschützt. Zusätzlich sollten heimische Futtermittel verwendet werden, um die landwirtschaftliche Selbstversorgung in der Welt zu ermöglichen.

4. Lebensmittelabfälle vermeiden
In den Industrieländern werden viele Lebensmittel weggeworfen. Jeder sollte versuchen nur so viel zu kaufen wie er auch essen kann, um Abfälle zu vermeiden.

5. Bio-Lebensmittel essen
Der CO2-Ausstoß ist im Vergleich zu konventionell angebauten geringer. Zusätzlich werden weniger belastende Dünger und Pestizide verwendet oder ganz darauf verzichtet. Das schont die Umwelt!

Essthetik: Die Würde des Essens ist unantastbar

Gliederung der Resolution: Essthetik

1. Es beginnt im Kopf.
2. Unser Verhalten gestaltet die Welt.
3. Der Weg in den Kopf führt über die Zunge.
4. Die Tafel anrichten.
5. Einen sauberen Tisch hinterlassen.
6. Essthetik.

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