Wir holen die Artenkenner von der Roten Liste

15.05.2017 – Am vergangenen Wochenende machten sich die Expeditionsteilnehmer, ausgerüstet mit Lupe, Fangnetz, Bestimmungsliteratur und sehr viel Entdeckergeist auf, die Vielfalt im Artenparadies Hassberge zu entdecken.

Am vergangenen Wochenende machten sich die Expeditionsteilnehmer, ausgerüstet mit Lupe, Fangnetz, Bestimmungsliteratur und sehr viel Entdeckergeist auf, die Vielfalt im Artenparadies Hassberge zu entdecken.

Dr. Klaus Mandery gab einen einführenden Überblick über den globalen Zustand der Biodiversität der Arten und konnte die JBN Gruppenleiter*innen auf diese Weise mitten ins Thema hineinführen.

Am Samstag griffen die beiden Umweltpädagoginnen Susanne Maier und Heike Heß tief in ihr unerschöpfliches Repertoire an Ideen, wie man Kindern die Welt der Insekten (be)greifbar machen kann. Dabei lenkten sie unseren Blick zunächst unter die Erde. Unter dem Binokular ließen sich Asseln, Hundert- und Tausendfüßler bewundern.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Gaukler der Lüfte, und wir konnten endlich die Frage klären, ob der Schönbär wirklich auf Tatzen durch den Wald schleicht.

Zum Abschluss des Seminars besuchten wir das ehemalige Truppenübungsgelände in Ebern. Dr. Mandery führte uns durchs Institut für Biodiversitätsforschung und anschließend über die blühenden Orchideenwiesen mit ihren brummenden, summenden und singenden Bewohnern.