Klimaschutzgesetz in Bayern

09.07.2020 – Bayern muss im Klimaschutz nachsitzen! BUND Naturschutz (BN), Fridays for Future (FFF) und die Jugendorganisation des BUND Naturschutz (JBN) stellen den Politiker*innen in Bayern beim Thema Klimaschutz ein schlechtes Zeugnis aus!

Das vorgeschlagene Klimaschutzgesetz und dessen Begleitmaßnahmen werden nicht zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens führen. Die Organisationen fordern ein umfangreiches Nachbessern über die Sommerpause – sonst werden nach dem Sommer die Proteste der Jugend weitergehen.

 

Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause im Landtag bauen BN, FFF und JBN ein Klassenzimmer auf dem Odeonsplatz auf. Die Schüler*innen an den Bänken tragen Söder – und Aiwanger-Masken. Die Jugendorganisationen überreichen diesen beiden Politikern ihre Zeugnisse mit der Note 6 im Klimaschutz und rufen CSU und Freie Wähler dazu auf über die Sommerpause nachzusitzen und beim Klimaschutzgesetz und dessen Begleitmaßnahmen nachzubessern.

„Der Vorschlag des Klimaschutzgesetzes beinhaltet keinerlei Verpflichtung den Klimaschutz vor Ort – in den Kommunen – durchzusetzen. Die Kommunen sind hier jedoch ausschlaggebend, sie brauchen genaue Vorgaben und dann ausreichend Unterstützung des Freistaates diese Vorgaben einzuhalten.“ So Ronja Endres, Referentin für politische Kommunikation beim BUND Naturschutz in Bayern e.V. „Investitionen in den Klimaschutz könnten gerade jetzt bei den Covid-Konjunkturhilfen die Wirtschaft in eine nachhaltigere Richtung drehen – diese Chance wurde jedoch weitestgehend versäumt. So wird die Jugend auch nach der Sommerpause weiterhin auf die Straße gehen müssen, um für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen“