Jugendvollversammlung der Jugendorganisation Bund Naturschutz fordert eine Beteiligung der Jugend am Runden Tisch für mehr „Artenvielfalt in Bayern“

04.04.2019 – Seit gestern ist es amtlich: die Bayerische Staatsregierung will den Entwurf zum neuen Artenschutzgesetz wortgetreu übernehmen und ergänzen. Aber warum wurde die Jugend nicht mit einbezogen?

Einen Gegenentwurf wird es nicht geben, betonte Ministerpräsident Markus Söder. Dies ist einerseits ein riesiger Erfolg für die Mitsprache und Beteiligung der Bevölkerung. Gleichzeitig ist es aber wieder mal versäumt worden, von Anfang an die Interessen und die Kompetenzen von jungen Menschen zur Artenvielfalt zu berücksichtigen. Jugendliche haben schließlich auch beim Volksbegehren unterschrieben und möchten Verantwortung übernehmen.

Das ist sehr schade, kann aber noch korrigiert werden. Ministerpräsident Söder ist vom Runden Tisch so begeistert, dass dieser in Aussicht stellt, dass der Runde Tisch, unter der Moderation von Alois Glück weiter existieren soll. Dann wird es aber höchste Zeit, dass Alois Glück, selbst aus der Katholischen Landjugend stammend, die Jugendarbeit mit integriert und ihr eine Stimme gibt. Dann könnte aus dem Gesetzentwurf im wörtlichen Sinn ein Plus Entwurf werden und die mit der Jugend erarbeiteten Vorschläge wären die Basis für das Zusatzgesetz. "Die Annahme des Volksbegehren ist einer der größten Erfolge für den Naturschutz in Bayern. Wir alle müssen jetzt aber wachsam bleiben damit die Landesregierung nicht mit dem geplanten Begleitgesetz ein Volksbegehren Minus schafft", sagt Moritz Angstwurm, Landesvorstand der Jugendorganisation BUND Naturschutz.