Donauschlauchbootfahrt 2016

15.06.2016 – An Pfingsten war es wieder so weit, dass sich eine Gruppe junger, mutiger Bleichgesichter aufmachte, um Mutter Donau – den Ursprung unseres Daseins – vor der Habgier des weißen Mannes zu bewahren.

Am Sonntag, den 22. Mai begann in Straubing die JBN-Donauschlauchbootfahrt 2016. In der sengenden Hitze der Nachmittagssonne trudelten insgesamt 20 Teilnehmer*innen zwischen 11 und 16 Jahren auf dem Zeltplatz des Rudervereins Straubing nach und nach ein. Die Gemeinschaftszelte wurden aufgebaut und mit Indianer-Workshops wurden die Mädels und Jungs auf ihr Abenteuer – den letzten nicht-ausgebauten Abschnitt der Donau zu bepaddeln – eingeschworen.

Nachdem am Montagmorgen das Zeltlager abgebaut war, ging es schließlich mit sieben Kanadiern donauabwärts. So paddelten wir von Straubing über Niederwinkling - wo wir anstatt auf dem Zeltplatz wetterbedingt in einer ausgebauten Scheune schliefen - nach Deggendorf. Zwischendurch wurde an Kiesbänken angelandet, um sich zu stärken und die Natur zu erkunden.

Der Große Geist war uns wohl gesonnen, denn während der Fahrt blieben wir bei den kühlen Temperaturen weitestgehend trocken. Waren die Zelte allerdings aufgebaut, konnten sich die Wolkenschwestern nicht mehr zurückhalten.

Doch am Mittwochmittag schließlich, als die jungen Donauindianer*innen ihr Ziel – die Mühlhammerschleife bei Osterhofen – erreichten, kam die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen hervor.

Möge uns der Große Geist auch weiterhin beistehen, um unsere Mutter Donau zu schützen.

 

Fliegender Fisch hat gesprochen!

Ahou!

 

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