Donaukanufahrt

20.06.2017 – Die JBN-Müpfe durften auch dieses Jahr wieder die Natur der Donau bewundern und entdecken.

Auch dieses Jahr waren die JBN-Müpfe wieder vier Tage an der frei fließenden Donau unterwegs.
Am 11.06. ging es in Straubing mit den Vorbereitungen los: Zelte wurden aufgebaut, passende Zeltnamen gesucht, Flaggen gemalt und am Abend spazierten wir mit unserem Donauexperten Dieter Scherf zur Staustufe während er uns wertvolle Einblicke über die Natur- und Kulturlandschaft an der Donau bot. Die hohe Biodiversität dieses Flussabschnitts und die wichtige kulturelle Bedeutung der Donauregion ist Grund genug, diesen Teil der Donau zum UNESCO Weltkultur- und Naturerbe zu ernennen. Wir wollen mit unseren Aktionen auch weiterhin die Bewerbung zum Welterbe unterstützen und vorantreiben.

Nach einem schönen Abendausklang am Lagerfeuer ging es am nächsten Tag los mit dem paddeln. Unsere Bootsführerin Verena gab uns eine Einführung ins Bootfahren. Die ersten Stunden auf dem Kanu vergingen durch Wasserschlachten und Flaggendiebstähle wie im Flug.

Am Nachmittag hieß es dann wieder Zelte und Lager aufbauen. Danach wurden die Müpfe in Gruppen aufgeteilt und sollten am Flussufer ein „Miniweltkulturerbe“ erstellen. Sie konnten mit den Materialien vor Ort arbeiten und eine kleine Landschaft gestalten. Dadurch entstand zum Beispiel ein Miniaturgebirge, eine lange Steinkette im Wasser oder eine Höhle verziert mit Muscheln und Steinen.  

Am dritten Tag paddelten wir weiter nach Deggendorf und verbrachten den Abend mit einem Vortrag über Biodiversität, einigen Spielen und natürlich wieder Lagerfeuer.

Der letzte Tag führte uns durch Stromschnellen, vorbei an großen Anlegestellen und in einen Altarm der Donau in dem  wir uns die Flora und Fauna dieses besonderen Lebensraums genauer ansahen. Unser Bootsführer Matthias zeigte uns die Muscheln und Pflanzen unter Wasser und einige seltene Exemplare der Donau-Kahnschnecke, die hier endemisch vorkommt.
An der Mühlhammer Schleife kamen wir „dreckig, aber glücklich und erschöpft“ ans Ziel unserer Tour.